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Malerisches Osterspai

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die katholische Pfarrkirche Sankt Martin und die im Zentrum des Ortes gelegene Burg Osterspai mit der ehemals dem St. Petrus geweihten Kapelle.

Heute wird sie Jakobuskapelle genannt und beherbergt die Figur des Heiligen Jacobus von Compostela von Antonio Bernal Redondo aus Córdob(Spanien).

St. Martin (Ersterwähnung 1076, die Turm-Untergeschosse sind noch romanisch) wurde 1620 im 30-jährigen Krieg zerstört und Ende des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut von Johann Philipp Boos von Waldeck.

1778/79 wurde das Kirchenschiff erneuert und 1837/38 der Kirchturm durch einen 8-eckigen Oberbau erhöht. Die Skulpturen der Innenausstattung sind barock (18. Jahrhundert), der Hochaltar frühklassizistisch.

Fachwerkhäuser, die überwiegend im 17. und 18. Jahrhundert entstanden, prägen das Ortsbild des Dorfes. Beispiele:

Altes Pfarrhaus (mittelalterlicher Vorläufer im 30-jährigen Krieg zerstört), 1689, mit Allianzwappen des Kirchen-Erneuerers Johann Philipp Boos von Waldeck

Hauptstraße 4 ("Haus Bender"), zweizonig mit Mansarddach (ehemalige Weinwirtschaft)

Gegenüber Rathaus: Eckbau mit massivem Untergeschoss und profiliertem Gesims, Obergeschoss, Giebel und Zwerchhaus (1619)

 

Nr. 16, Eckhaus Hauptstraße/Schnatzenstraße (1579) – auch Haus „Schnatz“ genannt – ist das auffälligste Gebäude von Osterspai. Sein Formenreichtum am Schnitzwerk der Traufseite (Andreaskreuze, Viertelkreisbögen, Maskenköpfe) ist im Ort sonst unerreicht.

 Zusammen mit Nr. 18 mit Mansarddach und doppelgeschossigem giebelgekröntem Erker, datiert 1739, sowie Nr. 20, einem einfachen Fachwerkbau ebenfalls mit Mandarddach, bildet es ein harmonisches Ensemble.

In der Breitenstraße Doppelhaus mit zwei Zwerchhäusern und verzierten Brüstungen.

Auf der Höhe über Osterspai liegt das Schloss Liebeneck.

Das Gebiet Auf der Schottel - ein ca. 2 km langer Streifen zwischen einer bei Niedrigwasser mit Osterspai verbundenen Steinmole und dem Rheinufer - wurde 1991 unter Naturschutzgebiet gestellt.

Es dient zahlreichen Vogelarten - z.B. Tafelente, Zwergtaucher, Bläßhuhn, Reiherente, Höckerschwan, Kormoran und Lachmöve - als Rast- und Brutstätte sowie als Überwinterungsgebiet.