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IKuLa
Initiative Kulturlandschaft e.V.

Öffentliche Vereinswanderung entlang der Grenzen der Gemarkung Osterspai am 2. September 2017

Zu unserer diesjährigen Vereinswanderung "Grenzbegehung Osterspai" am Samstag, 02. September 2017 lade ich alle Vereinsmitglieder und interessierten Bürger herzlich ein.

Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am 'Haus am Dachskopf' oder bereits um 14:00 Uhr am Rathaus in Osterspai zur Bildung von Fahrgemeinschaften.

Unser Vereinsmitglied Gregor Rindsfüsser hat in vielen Begehungen den Grenzverlauf der Gemarkung Osterspai erwandert und nun für uns und die interessierte Öffentlichkeit eine erste kleine Rundwanderung (ca. 3 Stunden) entlang der Grenzen von Dachsenhausen, Winterwerb, Gemmerich, Büchelborn etc. geplant.

Teilnehmer aus den Nachbargemeinden sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Anschließend an die Wanderung besteht die Möglichkeit zur Einkehr im 'Haus am Dachskopf".

Anmeldungen nimmt Gregor Rindsfüsser (02627-971375) gerne entgegen.

Wir freuen uns natürlich über eine rege Teilnahme.

Joachim Bender (Vorsitzender)

Biotoppflegemaßnahmen im Herbst 2017

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Förderzusage der Biotopbetreuung zur Pflege der Orchideenwiese am Pilgerweg sowie der Streuobstwiese im Grendlingbachtal erhalten.

Somit können wir die Arbeiten dort weiter fortführen. Dazu lade ich alle Vereinsmitglieder, die sich gerne in der freien Landschaft betätigen wollen, an verschiedenen Samstagen im September und Oktober zu Pflegeeinsätzen ein. Termine werden kurzfristig in Abhängigkeit von der Witterung per email an die Vereinsmitglieder bekannt gegeben. Als Termine sind zunächst der 09. und 23. September vorgesehen.

Benötigt werden immer robustes Schuhwerk und strapazierfähige, ggf. wetterfeste  Kleidung sowie Arbeitshandschuhe und ggf. Gartenwerkzeuge (Astschere, Astsäge o.ä.).

Die Arbeitseinsätze finden samstags ab 9:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr statt. Für die Verpflegung sorgt bitte jeder selbst, da eine Gemeinschaftsverpflegung einen zu hohen organisatorischen Aufwand der kurzfristig anberaumten Arbeitseinsätze darstellt.

In der Regel beenden wir die Pflegesaison an den jeweiligen Pflegeflächen mit Grillwürstchen am Stock beim Verbrennen des Schnittgutes. Zu den Pflegeeinsätzen können gerne auch Bekannte oder Freunde mitgebracht werden.

Der Vorstand freut sich natürlich über eine rege Teilnahme.

Joachim Bender (Vorsitzender)

Verein
 

Initiative Kulturlandschaft e.V. (IKuLa)

Birkenweg 57
56340 Osterspai 


Der Vorstand stellt sich vor

VorsitzenderJoachim BenderTelefon: 02627-971713
Stellvertretende VorsitzendeClaudia ReifferscheidTelefon: 02627-974026
KassiererinAngela ZmeltyTelefon: 02627-325
Schriftführerinvgl. Stellv. Vors.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf drei Jahre; der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtsdauer so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl ist zulässig.

Mitgliedschaft
 

 

 

Jeder kann Mitglied des Vereins werden, sofern er/sie die Satzung anerkennt. Jugendliche Mitglieder benötigen die Einverständniserklärung der Eltern.

Alle Mitglieder sind eingeladen, sich aktiv an der Vereinsarbiet zu beteiligen, indem sie u.a. an Arbeitseinsätzen zur Pflege der Kulturlandschaft, Ausflügen / Exkursionen oder an der jährlichen Mitgliederversammlung teilnehmen. Aber auch passive Mitglieder, die die Ziele des Vereins ideel unterstützen wollen, sind willkommen.

Sie möchten Mitglied werden? Dann klicken Sie bitte auf die Beitrittserklärung (PDF) und drucken sie aus. Gerne nimmt eines unserer Vorstandsmitglieder das ausgefüllte Formular entgegen.

Mitgliedsbeitrag (Jahresbeitrag) mindestens 10,- €;
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind beitragsfrei.

Ziele der „Initiative Kulturlandschaft e.V. (IKuLa)“

Unser schöner Heimatort Osterspai liegt inmitten des „Welterbes Oberes Mittlerheintal“ und inmitten einer über 2000 Jahre gewachsenen historischen Kulturlandschaft. Die Geologie des Rheinischen Schiefergebirges und der canyonartige Einschnitt, den der Rhein in den letzten 800.000 Jahren geschaffen hat, sind die prägenden natürlichen Landschaftsbaumeister. Daneben spielt der Mensch, spätestens seit der Römerzeit, ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Landschaft, die damit zur Kulturlandschaft wurde. 

Vor allem der Terrassenweinbau hat seit dem Mittelalter beeindruckende Trockenmauer-landschaften hervorgebracht. Seine größte Ausdehnung hatte der Weinbau zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Danach führte u.a. die Reblausplage zum Brachfallen von Weinbergen. Die Ausdehnung des Terrassenweinbaus ging von ca. 2000 ha während der Blütezeit auf heute unter 500 ha zurück. Ein großer Teil der Terrassen wurde anschließend für den Obstanbau genutzt. Aber auch den Obstbau ereilte ein ähnliches Schicksal wie den Weinbau, hier waren es jedoch vor allem ökonomische Gründe, die zur Aufgabe der Nutzung führten. Das Ergebnis sind in weiten Arealen brach gefallene ehemalige Wein- und Obstbauterrassen. 

Terrassen mit Trockenmauern finden wir heute in der Gemarkung Osterspai vor allem an den südexponierten Hängen der Seitentäler des Rheins. Die Bachgründe dieser Täler waren meist ebenfalls von Streuobst gesäumt. Aber auch um die Ortslage herum existierten früher weitläufige Streuobstwiesen auf den unteren Hanglagen und natürlich im Rheinbogen.

Selbstverständlich ist es nicht möglich alle diese Flächen wieder einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen. Dennoch kommt dem Erhalt und der Pflege dieser historisch gewachsenen Kulturlandschaft im Welterbegebiet eine hohe Bedeutung zu, sowohl in kulturhistorischer als auch in naturschutzfachlicher Sicht. Denn neben den beeindruckenden Mauerkunstwerken beherbergen diese Gebiete auch heute noch eine Vielzahl seltener und geschützter Pflanzen und Tierarten. 

Diese heute leider allzu oft verborgenen Werte und die Schönheit unserer heimischen Kulturlandschaft verdienen unsere Wertschätzung und sollten zumindest exemplarisch, an besonders geeigneten Stellen, erhalten, gepflegt und der interessierten Öffentlichkeit oder dem Wanderer vor Augen geführt werden. 

Die „Initiative Kulturlandschaft“ hat sich den Schutz und die Pflege der heimischen Kultur-landschaft im Gebiet der Ortsgemeinde Osterspai und angrenzender Gebiete zur Aufgabe macht. Dies umfasst den Kulturlandschaftsschutz und den damit untrennbar verbundenen Arten- und Biotopschutz. Der Verein ist für Mitglieder von jung bis alt offen. Neben der aktiven Landschaftspflege gehören auch Exkursionen und Naturerfahrungen zum Tätig-keitsfeld des Vereins.

Joachim Bender (Vorsitzender)

Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des UmweltschutzesDer Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Maßnahmen zum Schutz und der Pflege der heimischen Kulturlandschaft in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen sowie deren Erkundung,
  • den untrennbar mit dem Kulturlandschaftsschutz verbundenen Arten- und Biotopschutz im Gebiet der Ortsgemeinde Osterspai und angrenzender Gebiete,
  • Pacht oder Erwerb von Grundstücken für satzungsgemäße Zwecke,
  • die Vermittlung von Erkenntnissen und sinnlichen Erfahrungen in Natur und Landschaft sowie durch die Förderung des Natur- und Kulturlandschaftsverständnis von Erwachsenen, insbesondere aber auch von Jugendlichen und Kindern.
  • Exkursionen, Vorträge und Veröffentlichungen
  • die Förderung der regionalen Identität sowie eines nachhaltigen, umwelt- und Ressourcen schonenden Verhaltens und durch das Kennenlernen der historischen Abläufe der Landschaftsentwicklung,
  • den Einsatz geeigneter Mittel aus Beiträgen, Fördermitteln, Spenden und sonstigen Zuwendungen.

Pflegesaison 2016

Die Pflegesaison 2016 ist abgeschlossen, Anfang Januar wurden Restarbeiten im Grendling durchgeführt (Verbrennen von Schnittgut etc.). Hier waren wieder einige Bäume umgekippt und mussten zerschnitten und beräumt werden. Leider war der Grendling aufgrund der erodierten Zuwegung zum Parkplatz Wasenbach nur zu Fuß vom Rhein her zu erreichen; dennoch haben wir die notwenigen Arbeiten - bei etwas längerer Zuwegung - ausgeführt. Der Weg soll bis Frühjahr 2017 instand gesetzt werden, sodass in diesem Jahr wieder bis zum Parkplatz gefahren werden kann. Hoffentlich sind bei den Stürmen im Januar nicht noch weitere Bäume umgestürzt.

Auf der Orchideenwiese am Pilgerweg verlief die Pflege wie gewohnt unkompliziert und wurde bereits Ende November 2016 abgeschlossen.

Vereinswanderung am 21. Mai 2016

Die Vereinswanderung 2016 führte zu den Pflegeflächen. Dabei konnten auf der Pilgerwiese wunderschöne Orchideen betrachtet werden, die den Erfolg der Pflegemaßnahmen ein um das andere Jahr durch ihr stetiges Vorkommen dokumentieren.

Weiter ging es entlang des Rheinsteigs bis zum Grendling und von dort entlang des Rheinufers wieder nach Osterspai zurück. Die Wanderung dauerte ca. drei Stunden.

"Pilgerwiese"freigestellte Trockenmauer zwischen Wasenbach und GrendlingBlick in das Bachtal des Grendling
Stattliches KnabenkrautWeißes Waldvögelein
Helm-KnabenkrautMaiglöckchen

Apfelsaftaktion im ehemaligen Kreisobstlehrgarten

Im September 2016 gab es erstmals zwei Pflegeeinsätze einschließlich Apfelsaftpressen im ehemaligen Kreisobstlehrgarten - ein voller Erfolg. Es wurden knapp 300 Liter Apfelsaft gepresst. Gleichzeitig wurde die Abteilung Äpfel in einem ersten Durchgang gepflegt, es wurden abgestorbene Bäume herausgeschnitten, niedrige Äste wurden aufgeastet und die Fläche gemäht. Anschließend konnten die Bäume beerntet und die Äpfel an der nahe gelegenen Halle der Fa. Reifferscheid zu Saft gepresst werden. Letzteres mit freundlicher Unterstützung des Heimatvereins Filsens, der die gesamte Ausstattung (Obsthächsler, Saftpresse, Wannen, Fässer) zur Verfügung stellte.

Der Saft wurde unmittelbar in Flaschen und Kanister abgefüllt und selbstverständlich frisch verkostet - hmmm, herrlich! Die Haltbarmachung gelang zuhause durch kurzes Erhitzen auf über 70°C.

Weiterhin wurde mit der Freistellung eingewachsener Quittenbäume begonnen. Sofern die Rahmenbedingungen dies zulassen (der ehemalige Kreisobstlehrgarten befindet sich nicht im Eigentum der Ortsgemeinde Osterspai, er ist von der VG gepachtet), soll die Pflege auch 2017 fortgeführt werden.

Äpfel waschen, hächseln, pressen ...Außer Äpfeln muss es noch was anderes geben ......nämlich eine ordentliche Mittagsvesper!Stillleben "Hächselreste"

Vereinswanderung Frühjahr 2017

Termin und Ziel der diesjährigen Vereinswanderung werden auf der Mitgliederversammlung am 25. Januar 2017 diskutiert und anschließend bekannt gegeben.

Frühjahrswanderung zum Merkurtempel

Am 23. Mai 2015 führte der Verein IKuLa e.V. seine jährliche Vereinswanderung durch. Diesmal ging es zum Merkur-Tempel in der Flur „Ginsterheck“. Gregor Rindsfüsser gab einige aufschlussreiche Erläuterungen zu den römischen Ruinen, abschließend wurde ein kleines Hinweisschild aufgestellt.

Verdiente Rast und Stärkung nach dem Aufstieg zum Merkurtempel.Gregor Rindsfüsser referiert.Die Grundmauern des Tempels sind noch erkennbar.Ein Schild weißt auf den Merkurtempel hin.

Initiative Kulturlandschaft e.V. (IKuLa) im Dinkholdertal aktiv!

Am 28. Februar 2015 unternahm die Initiative Kulturlandschaft e.V. (IKuLa) eine Aktion im Dinkholdertal zwischen Osterspai und Braubach: hier wurden die Überreste der Sabels-Mühle frei gelegt. Dazu war es notwendig, große Pappelstämme und Zweige, die die Grundmauern der seit den 1930er Jahren zerstörten Mühlen Ruine überdeckten, zu entfernen. Die bis zu 50 cm starken Stämme wurden in handliche Stücke zersägt und beiseite geschafft. Anschließend wurden die Grundmauern von Laub befreit und einige besonders löchrige Mauerstücke wieder aufgesetzt. Vom Betreten der Ruine, die sich in Privatbesitz befindet, wird dennoch dringend abgeraten, da die Standsicherheit nicht gewährleistet ist. Die freigelegten Grundmauern bieten nun dem Rheinsteig-Wanderer einen interessanten Anblick, ein kleines Erläuterungsschild zeigt eine historische Aufnahme und gibt Hinweise zur Sabels-Mühle. Im Dinkholdertal gab es ursprünglich insgesamt vier Mühlen, von denen heute noch zwei erhalten und bewohnt sind.

Darüber hinaus wurde von einigen Vereinsmitgliedern der Dinkholder Brunnen gereinigt, nachdem der Bauhof der Verbandsgemeinde entsprechende Vorarbeiten geleistet und den Durchfluss an der Zapfstelle wieder hergestellt hatte. Der Brunnen weist eine über 500-jährige Geschichte auf, erste Erwähnungen eines Brunnens im Dinkholdertal datieren sogar bis Anfang des 13. Jahrhunderts zurück. Seine heutige Erscheinungsform erhielt der Brunnen 1914.

frei gelegte Grundmauern der Sabels-MühleEinsatztrupp am 28. Februar 2015
vorher ...
während der Freilegung ...


... nachher


Ausbesserung des Mauerwerks durch J. Zmelty

Pflegesaison 2015

Im Herbst-/Winterhalbjahr 2014/2015 wurden Pflegeflächen an der Pilgerweise und im Grendlingbachtal entbuscht und gemäht.

Darüber hinaus wurden über den Verein Flächen in der Gemarkung zwischen ehem. Kreisobstlehrgarten und Sportplatz offen gehalten und so der Einstand von Wildschweinen verhindert.

Pilgerwiese mit kleiner KapelleNieswurz

Kontakt

Joachim Bender

Birkenweg 57
56340 Osterspai
Telefon: 02627 - 971713

Beitrittserklärung zum Ausdruck

Pilgerwiese

Gründling

Dinkholder Brunnen

Merkurtempel

Wanderung am 23. Mai 2015 zum Merkurtempel