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Wappen der Ortsgemeinde Osterspai

Wappenbeschreibung
Schild gespalten von Schwarz und Blau durch eine eingebogene goldene Spitze, darin eine blaue Inful (= Bischofshut), die mit zwei schräg gekreuzten blauen Bischofsstäben belegt ist; vorn ein rotbewehrter und -bezungter Adlerkopf, hinten ein rotbewehrter und -gezungter goldener Löwe nach rechts mit sieben goldenen Schindeln bestreutem Feld.

Wappenbegründung: Um 1280 gelangte Osterspai in den Besitz der Grafen von Sponheim in welchem sie 1393 von den Grafen von Nassau-Saarbrücken abgelöst wurden. Sie vergaben Osterspai und Burg Liebeneck als Lehen an die als Ortsherren fungierenden niederadeligen Geschlechter von Liebenstein, von Waldenburg gt. Schenkern und von Preuschen von und zu Liebenstein, die spätestens seit dem 16. Jahrhundert der Reichsritterschaft, dargestellt durch den Adlerkopf, angehörten.

Der goldene Löwe verweist auf die Zugehörigkeit Osterspais zum Herzogtum Nassau ( 1808 - 1866 ). Die zum Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen gehörende katholische Gemeinde kann sowohl für die jetzige, 1778 / 1779 erbaute Kirche als auch für den Vorgängerbau auf das Martins - Patrozinium verweisen, das durch den Inful und Bischofsstäbe symbolisiert ist.

Anmerkung der Webmasterin:
Ein Archidiakonat war eine kirchliche Verwaltungseinheit, genauer eine Untereinheit eines Bistums, die oft selbst wieder mehrere Dekanate umfassen konnte. Der Begriff des Archidiakonats stammt aus dem 11. Jahrhundert. Als Patrozinium bezeichnet man in der katholischen Kirche die Schutzherrschaft eines Patrons oder einer Patronin, welcher man eine Einrichtung (Kirche, Krankenhaus) unterstellt. Das Wort wird ebenso für das Fest gebraucht, an dem der Namensgeber einer Kirche gefeiert wird (Patronatsfest).